Manza – Zuhause gefunden

Manza hat seine Menschen gefunden!

Ein Ehepaar hat die Tierschützer um Hilfe für Manza gebeten – sie sagten sie hätten den jungen Boxer gefunden.
Später stellte es sich heraus, daß Manza der eigene Hund war, der einfach nur lästig geworden ist. Manza hatte leider kein gutes Zuhause, sie bekam keine Erziehung und war sehr abgemagert – anscheinend hat man eine Weile versucht sie einfach zu „vergessen“ im Schuppen. Nichts wurde ihr beigebracht und Zuwendung bekam sie auch nicht und wer die Rasse kennt, weiß, dass es sehr aktive Hunde sind, die unbedingt frühzeitig erzogen werden sollten.
Manza ist sehr klug und lernt schnell, ist aber voller Energie, 20.000 Volt, die sich in Springen, Rennen und Dinge ankauen entladen, weil sich in der Station nicht die ganze Zeit jemand nur um Manza kümmern kann. Sie testet sich mit anderen Hunden und verhält sich durchaus manchmal dominant. Mit den kleineren Hunden versteht sie sich besser – aber auch da kommt ihre rabiate Art ab und zu hervor – auch wenn ein evtl Streit nicht „blutig” endet. Sie braucht ein Herrchen/Frauchen, das Boxer kennt und Zeit hat, die Prinzessin zu erziehen. Sie kannte früher überhaupt keine Spielzeuge, hatte sogar vor einem Ball große Angst und verstand nicht, was die anderen Hunde damit anfangen wollten. Nun hat sie Tennisbälle sehr gern – aber sie will die Bälle sofort fangen und nie wieder zurückgeben. Kooperation mit dem Menschen hat sie noch nicht als lohnenswert kennengelernt.
Sie versteht sich trotz ein paar Rüpeleien mit den anderen Hunden, zeigt auch viel Spaß am Lernen, lebt aber z.Z. in einem großen Rudel, wo für den einzelnen Hund nur bedingt Zeit bleibt.
Wir glauben dass sie bei einem eigenen und hundeerfahrenen Frauchen/Herrchen ein wunderbarer Hund werden kann.